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Rote Bete

Rote Bete
by rootsofnature.de / Theresa Rodinger Seit über 2.000 Jahren wird die Rote Bete als... mehr

Rote Bete

by rootsofnature.de / Theresa Rodinger

Seit über 2.000 Jahren wird die Rote Bete als wertvolles Lebensmittel geschätzt. Die rote Farbe ist auf den sekundären Pflanzenstoff Betanin zurückzuführen.
Betanin verleiht Ihrem Smoothie aber nicht nur eine schöne Farbe, sondern hat einige positive Eigenschaften für die Gesundheit zu bieten:
Betanin gehört zur Gruppe der Anthocyane und ist ein Antioxidans. Es unterstützt das Immunsystem und kann bei der Bekämpfung von Krankheitserregern helfen, die mit einer Erkältung einhergehen. Betanin kann Viren und Bakterien inaktivieren und ihren Abtransport aus dem Körper fördern. Dadurch können die natürlichen Abwehrkräfte wieder die Oberhand gewinnen. Außerdem entlastet es die Leber.

Aber auch sonst ist das Wurzelgemüse vollgepackt mit Mineral- und Vitalstoffen:

  • B-Vitamine
  • Kupfer für bessere Konzentration und gesunde Gelenke
  • Eisen fürs Blut
  • Chrom gegen Übergewicht
  • Mangan zur Vorbeugung von Rheuma
  • Zink und Selen für das Immunsystem
  • Magnesium
  • Antioxidantien (vor allem Betanin und Betacyan)
  • und absoluter Spitzenreiter ist die Rote Bete beim Folsäuregehalt (natürliche Folsäure)

Dieser Vitalstoff-Mix unterstützt die Blutbildung und schützt die Gefäße vor Ablagerungen, weshalb die gesunde Knolle als vorbeugendes Heilmittel gegen Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt anerkannt ist. Aber auch Sportler profitieren von den positiven Eigenschaften der Roten Bete. Jüngste Publikationen deuten darauf hin, dass Rote Bete die Leistungsfähigkeit im Sport verbessert und die Regenerationszeit nach hartem Training verkürzt. Nicht umsonst ist die Rote Bete bei Spitzensportlern sehr beliebt.

Nährwerte pro 100 g
Brennwert 1512 kJ/ 356 kcal
Fett 0,3 g
- davon gesättigte Fettsäuren 0,04 g
Kohlenhydrate 80,0 g
- davon Zucker 63,0 g
Eiweiß 8,0 g
Salz 1,6 g
Betanin 0,7 g

Das schonend hergestellte Pulver bietet gegenüber dem Gemüse den Vorteil der besseren Haltbarkeit und des höheren Gehaltes an Betanin. Es sollte allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass die Rote Bete bzw. das Pulver aus biologischem Anbau stammt. Rote Bete nimmt nämlich nicht nur wertvolle Mineral- und Vitalstoffe aus der Erde, sondern auch Schadstoffe auf.

Was sagt die Wissenschaft zu Roter Beete?

Tiefroter Rote-Bete Saft hat sich mehr als jedes andere Gemüses den Ruf verdient, Kraft und Gesundheit zu verleihen.
Owohl die Blätter schon immer gegessen wurden, wurde die Rote Bete selbst früher eher für arzneiliche Zwecke benutzt. So wurde sie bei einer Reihe von Krankheiten, einschließlich Fieber, Verstopfung und Hautproblemen verwendet.

Neuere gesundheitsbezogene Angaben deuten darauf hin, dass Rote-Bete helfen kann den Blutdruck zu senken, die Trainingsleistung zu steigern und Demenz zu verhindern.
Werden diese gesundheitsbezogenen Aussagen auch durch entsprechende Studien gestützt?

Hat Rote-Bete auswirkungen auf die Trainingsleistung? Kann Rote Beete den Blutdruck senken?

Ein Forscherteam um Jae-Seok Lee von der Kyung Hee University in Südkorea hat herausgefunden, dass sich der regelmäßige Genuss von Rote-Bete-Saft positiv auf das Herz und das Gefäßsystem auswirkt und während des Trainings die Ausdauer steigert (Lee et al. 2015).
An der Studie nahmen 14 junge und gesunde Männer teil. Sie tranken für 15 Tage täglich einen Rote-Bete-Saft.

Die Untersuchungen ergaben, dass die im Rote-Bete-Saft enthaltenen Nitrate den Blutdruck auf natürliche Weise senken, die Blutgefäße erweitern sowie die Durchblutung fördern und dafür sorgen, dass das Herz während des Trainings weniger Sauerstoff benötigt. Alle diese Eigenschaften erhöhen bei sportlicher Aktivität merklich die Leistungsfähigkeit.

Die Wissenschaftler kamen zum Schluss, dass durch das regelmäßige Trinken von Rote-Bete-Saft beim Sport mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportiert und die Belastung des Herzens verringert wird.

Wissenschaftler glauben, dass unser Körper Nitrate in Stickoxid umwandelt. Stickoxid ist in der Lage den Blutdruck zu senken, indem es die Gefäße erweitert. Auf diesem Effekt beruht auch die blutdrucksenkende Wirkung von Arginin. Arginin wird im Körper ebenfalls in Stickoxid umgewandelt.
Auch eine Studie aus dem Jahr 2013 kommt zu dem Ergebnis, dass der Verzehr von Rote-Bete-Saft mit einer moderaten Senkung des Blutdrucks einhergeht (Siervo et al. 2013).

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2013 fand heraus, dass Rote-Bete-Saft zu einer verbesserten Trainingsleistung und Regeneration führte (Hoon et al. 2013). Die Überprüfung ergab, dass dieser Effekt vor allem bei Freizeitsportlern auftrat und bei Spitzensportlern eher wenig ausgeprägt war. Es gibt jedoch Spitzensportler, die auf Rote Bete schwören und von anderen Ergebnissen berichten. Der britische Leichtathlet Mo Farah trinkt zum Beispiel regelmäßig Rote-Bete-Saft. Seinen Angaben zufolge erhöht es bei ihm die Leistungsfähigkeit und verkürzt die Regenerationszeit nach dem Training.

Eine 2014 veröffentlichte Studie untersuchte den Einfluss von Rote-Bete-Saft auf die Trainingsleistung von Radfahrern (Muggeridge et al. 2014). Die Studie wurde in einer Kammer durchgeführt, die konstruiert wurde um Radfahren in großer Höhe (2500m über dem Meeresspiegel) zu simulieren. Die Radfahrer die Rote Bete Saft zu sich nahmen,konnten ihre Trainingszeiten um durchschnittlich 16 Sekunden verbessern.

Kann Rote Bete Demenz verhindern?

Eine Studie aus dem Jahr 2010 ergab, dass eine Diät mit Rote-Bete-Saft zwar den Blutfluss in bestimmten Bereichen des Gehirns erhöhte, aber die Studie hatte nur wenig Teilnehmer und wurde nur über einen kurzen Zeitraum durchgeführt, was die Aussagekraft des Ergebnisses einschränkt. Weitere Forschungen mit einer größeren Anzahl von Menschen über einen längeren Zeitraum wären hier sinnvoll.

Quellen:

Hoon M.W., Johnson N.A., Chapman P.G., Burke L.M. (2013): The effect of nitrate supplementation on exercise performance in healthy individuals: a systematic review and meta-analysis. In: Int. J. Sport Nutr. Exerc. Metab. 23 (5):522-32. Epub 2013 Apr 9.

Lee J.S., Stebbins C.L., Jung E., Nho H., Kim J.K., Chang M.J., Choi H.M. (2015): Effects of Chronic Dietary Nitrate Supplementation on the Hemodynamic Response to Dynamic Exercise. In: American Journal of Physiology - Regulatory, Integrative and Comparative Physiology, 2015; ajpregu.00099.2015 DOI: 10.1152/ajpregu.00099.2015

Muggeridge D.J., Howe C.C., Spendiff O., Pedlar C., James P.E., Easton C. (2014): A single dose of beetroot juice enhances cycling performance in simulated altitude. In: Med Sci Sports Exerc. 46 (1): 143-50. doi: 10.1249/MSS.0b013e3182a1dc51.

Siervo M., Lara J., Ogbonmwan I., Mathers J.C. (2013): Inorganic nitrate and beetroot juice supplementation reduces blood pressure in adults: a systematic review and meta-analysis. In: J. Nutr. 143 (6): 818-26. doi: 10.3945/jn.112.170233. Epub 2013 Apr 17.

https://www.nhs.uk/news/neurology/does-beetroot-juice-combat-dementia/ veröffentlicht: 04.11.2010, Abruf vom 02. Juli 2018

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