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Buschbohnen anbauen

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Tipps für Buschbohnen aus dem eigenen Garten Bohnen lohnen sich. Buschbohnen wachsen... mehr

Buschbohnen anbauen

Tipps für Buschbohnen aus dem eigenen Garten

Bohnen lohnen sich.
Buschbohnen wachsen eher kompakt und brauchen daher keine Rankhilfe. Sie sind recht pflegeleicht, aber besonders wärmeliebend, da sie ursprünglich aus Mittelamerika stammen. Sie liefern auch einen früheren Ertrag als Stangenbohnen.

Standort

Buschbohnen mögen durch ihr großes Wärmebedürfnis einen vollsonnigen Standort, in halbschattigen Standorten gedeihen sie auch. Der Boden sollte humusreich und tiefgründig sein und sollte auch Kalk enthalten.

Aussaat

Für eine frühe Ernte sollten Sie Buschbohnen im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vorziehen. Dafür geben Sie ab Mitte/Ende April jeweils 4-5 Samen 2-3 cm tief in 8-10 cm große Töpfe mit Kompost- oder Anzuchterde. Bis zum Keimen sollten die Töpfe gut fdeucht gehalten werden und gleichmäßig warm bei ca. 20°C stehen. Die Jungpflanzen dürfen erst nach den Eisheiligen ins Beet.

Im Freiland werden Buschbohnen ab Juni (nach den Eisheiligen) in Horsten ausgesät. Dazu werden 5 Samen ca. 2-3 cm tief in die Erde gelegt. Die Horste sollten einen Mindestabstand von 40 cm zueinander haben. Wenn Sie sie in Reihen aussäen möchten, legen Sie jeweils einen Samen alle 5 bis 10 cm ca. 2-3 cm tief. Die Reihen sollten einen Abstand von 40-50 cm haben.

Pflege

Um den Bohnenpflanzen Standfestigkeit zu geben, werden sie angehäufelt. Das heißt, wenn sie eine Größe von ca. 15-18 cm erreicht haben, wird Erde an den Stängeln einige Zentimeter hoch zusammengeschoben und dann vorsichtig angedrückt. Beim Gießen aufpassen, dass die Erde nicht gleich wieder abgeschwemmt wird. Man kann auch in 10 Zentimeter Abstand Pflöcke mit gespannten Seilen neben den Bohnenpflanzen anbringen um diese zu stützen.
Bohnen brauchen immer ausreichend Wasser und müssen ab der Blüte bis zum Fruchtansatz gut feucht gehalten werden. Wenn man regelmäßig den umgebenden Boden hackt, wird ein Befall mit der Wurzelfliege verhindert. Dünger braucht die Bohne keinen, da sie durch ihre Knöllchenbakterien an der Wurzel selbst Stickstoff aus der Luft binden kann.

Schutz vor Schädlingen und Krankheiten

Gute Nachbarn in der Mischkultur sind Sellerie, Kohl, Salat, Rote Bete und Tomaten. Andere Bohnen und Erbsen sollten nicht zusammen mit Buschbohnen angebaut werden. Bohnenkraut wehrt die Schwarze Bohnenlaus ab.
Wenn die Pflanzen noch klein sind, ist ein Schneckenschutz manchmal angebracht. Feuchte Witterung begünstigt die Brennfleckenkrankheit, ein Pilz, den man daran erkennt, dass dunkel umrahmte braune Flecken auf Blättern, Stängeln und Früchten auftreten. Der Bohnenmosaikvirus wird von Blattläusen übertragen, deshalb sollten Blattläuse rechtzeitig bekämpft werden.
Bohnen sind, da sie Stickstoff im Boden anreichern, gut als Vorkultur für andere, stark zehrende Gemüsepflanzen geeignet.

Ernte

Sobald sich die Hülsen zeigen, sollte man anfangen zu ernten. Dabei darauf achten, dass die Hülsen grün und saftig sind. Man sollte ihnen keine Zeit geben, dicke Körner auszubilden. Im Allgemeinen erntet man alle drei Tage neue Bohnen. Werden sie regelmäßig geerntet, bilden sie regelmäßig neue nach.
Alle Bohnen müssen vor dem Verzehr gekocht werden.

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